Frauen sind von Burnout besonders betroffen

Weitverbreitetes Übel: Burnout bei Frauen

Katie Moum/unsplash

   

Die ausgebrannte Generation. Manager haben schon lange kein Exklusivrecht mehr auf ein Burnout. Es ist für uns alle da. Unter dem, oft selbst erzeugten Druck, brechen immer mehr Menschen, allen voran Frauen und Mütter, zusammen.

Sie geht in den Keller. Sperrt das Schloss auf. Hält inne. Sie hat vergessen, warum sie hinunter gegangen ist. Auf dem Weg in die Arbeit sucht sie ihr Handy. Es liegt am Küchentisch. Am Nachmittag überfällt sie ein eiskalter Schauer. Hat sie vergessen ihr Kind vom Kindergarten abzuholen? Nein, es ist Mittwoch, ihr Ex holt die Kleine ab.

Sie ist unkonzentriert, fahrig, vergesslich. Oft scheint sie nur körperlich anwesend, geistig weit weg. Sie vergisst Namen, kann sich nicht erinnern, hört mitten in einem Gespräch unvermittelt auf zu reden. In ihrem Kopf ist Nebel. Von klarer Sicht kann sie schon lange nicht mehr reden.

Sie ist dauernd müde, fallt um neun Uhr abends ins Bett. Kann dann nicht schlafen, wacht mehrmals auf. Nach 12 Stunden Schlaf ist sie einfach nur müde. In die Arbeit geht sie nur mehr, weil sie einfach muss. Ob sie mit ihrem Leben glücklich ist, hat sie sich schon lange nicht mehr gefragt. Von ihren Freunden zieht sie sich zurück.

Am schlimmsten ist es, wenn die Depressionen stärker werden. Dann ist es, als würde eine große Schlammwelle auf sie zukommen und sie mitreißen. Sie sieht, dass sie etwas in ihrem Leben ändern muss. Aber sie weiß nicht wo sie anfangen soll. Und wie etwas ändern. Sie ist müde. Sie fühlt sich leer. Sie schiebt die Schuld auf ihre Lebenssituation, den Chef, den Ex, das Kind. Die Negativität in ihrem Kopf wird immer mehr, die Ängste wachsen, der Leidensdruck wird immer höher. Sie hat Kopfschmerzen, fühlt sich schwindelig, ihr Rücken schmerzt.

Eines Tages kippt sie einfach um. Und alle fragen sich – warum? Sie hat doch alles was sie braucht! Von ihrem Umfeld erntet sie kein Verständnis. Ein Burnout mit einem Halbtagsjob? Das Kind ist brav und gesund, die soll doch mal schauen, wie es anderen geht.

Bernhard ist 20 und arbeitslos. Er fühlt sich müde ausgelaugt, ist unzufrieden mit seinem Leben. Körperlich geht es ihm nicht gut, psychisch fühlt er sich ausgebrannt. Seine Freunde spotten ihn aus. Ein Arbeitsloser mit Burnout? Der soll erst mal 60 Stunden arbeiten, bevor er dieses Wort in den Mund nimmt.

Am Arbeitsplatz unkonzentriert

Am Arbeitsplatz unkonzentriert

fotolia - J.Sommer

Nur wer Stress hat, ist etwas wert?

Doch ein Burnout entwickelt sich nicht nur, weil man zuviel arbeitet. Ein Burnout ist längst keine Managerkrankheit mehr. Es ist für uns alle da. Vor allem für die Generation 30 plus. Es ist viel mehr eine „Kopfsache“.

Es gilt als chic, keine Zeit zu haben, unter Stress zu stehen. Selbst wenn wir keinen Stress haben, produzieren wir ihn künstlich – im Kopf. Anstatt den Augenblick zu genießen, machen wir uns ein schlechtes Gewissen, weil wir ja produktiv sein könnten. Das führt oft in einen Teufelskreis, von „ich sollte etwas tun“, bis hin zu „ich kann nichts mehr tun“.

Der Druck im Kopf wird zu viel. Wenn Zukunftsängste noch dazukommen, dann dreht man sich plötzlich in einer Negativspirale, aus der man schwer alleine wieder herauskommt. Aus energetischer Sicht kostet diese Kopflastigkeit sehr viel Kraft. Negativität und Sorgen, Ängste, Druck und Stress, stören den Energiefluss im Körper und noch mehr Energie geht verloren. Eine Spirale, die sich immer mehr nach unten dreht.

Meist meldet sich der Körper mit Krankheitssymptomen wie Müdigkeit, Schwindel, Verspannungen, Rückenschmerzen, Stichen in Brust und Bauchraum und viele mehr. Werden diese ignoriert, muss der Leidensdruck so lange steigen, bis eine Veränderung in der Lebenssituation erzwungen wird. Bei Frauen oft durch einen Nervenzusammenbruch, bei Männern oft durch Herzinfarkt oder andere Stresskrankheiten.

Wen trifft ein Burnout?

Es kann alle treffen. Auch Kinder neigen immer mehr zur Kopflastigkeit und Überforderung. 20igjährige mit Burnout sind keine Seltenheit, besonders beliebt ist es bei der Generation 30plus.

Wie kann man Burnouts vermeiden?

Indem man gut auf sich und seine Bedürfnisse schaut, auf den Körper hört, im Augenblick lebt und sich nicht selbst unter Druck setzt, sich ein schlechtes Gewissen einredet und körperliche Symptome ignoriert.

Was kann man tun, wenn erste Symptome auftauchen?

Hilfe in Anspruch nehmen. Die meisten Menschen haben die Tendenz, sich zu verkriechen und nicht darüber zu reden. Wer einfach weitermacht, wird irgendwann mal umkippen. Der Weg zum Arzt, zum Therapeuten, zum Energetiker etc. hilft, sich über seine Situation klar zu werden und Veränderungen herbeizuführen.

Welche energetischen Maßnahmen kann man treffen?

Man muss herausfinden, wo die Energie entweicht. Sei es durch falsches Verhalten, Löcher in der Aura, Ängste, Kopflastigkeit, Negativität Es kann viele Ursachen geben. Je früher diese gefunden werden, desto weniger schlimm sind die Auswirkungen.

Durch Abtasten der Aura können Energieblockaden beseitig werden, die Energie kann wieder fließen. Auch mangelnde Erdung oder eine Störung in den Chakren kann Schuld an Energielosigkeit oder Energieverlust sein. Durch einen Energieausgleich kann die Balance wieder hergestellt werden. Schamanische Familien- oder Problemaufstellungen können energieraubende Muster aufzeigen.

Es ist auch wichtig Energievampire zu erkennen und diese loszuwerden und schlussendlich eine gute Balance im Leben zu finden. Im Coaching oder in energetischen Sitzungen kann man lernen, sich selber immer besser kennenzulernen.

Denn wer glücklich ist und das Leben lebt, das ihm Spass macht, der wird keine Bekanntschaft mit einem Burnout machen.

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