Effizientes Business-Smartphone: darauf solltest du achten

Hier erfährst du, was ein gutes Business-Smartphone können muss.

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Es ist kein Geheimnis, dass die meisten Unternehmerinnen und Selbstständigen heutzutage die digitalen Möglichkeiten für die Arbeit in vollem Umfang ausschöpfen. Papier und Stifte sind in den seltensten Fällen noch wirklich von großer Bedeutung – alles passiert online und ist raffiniert miteinander vernetzt. Mit wachsendem Bedarf entwickelt sich dementsprechend auch die Technik, weshalb es inzwischen hochwertige Smartphones ausschließlich für den Business-Alltag gibt. Um hier jedoch den Überblick zu behalten, erklärt folgenden Artikel, worauf beim mobilen Endgerät für die Arbeit zu achten ist.

Ein strukturierter und geordneter Arbeitsplatz sorgt für einen effizienteren Workflow. Gleiches gilt auch für ein Smartphone, welches die passenden Apps und Funktionalitäten mitbringt. Am Anfang solltest du dir klar werden, für welche Einsatzgebiete du dein Smartphone brauchst. Bist du als Unternehmerin ständig unterwegs von einem Kundentermin zum nächsten? Oder bist du z.B. Fotografin und möchtest deinen Kunden am Smartphone deine jüngsten Werke zeigen? Klarerweise sind in den beiden Fällen andere Features für dich wichtig. Während du im ersten Szenario eher auf eine lange Akku-Laufzeit achten solltest, ist im zweiten Fall die Speicherkapazität essenziell.

Eine weitere Grundsatzentscheidung ist, welches Betriebssystem sich am besten eignet. Grundsätzlich ist es möglich, einfach auf jenes System zurückzugreifen, das auch am Desktop bzw. im Privaten genutzt wird. So haben Business-Ladys keine Eingewöhnungsphase, sondern sind bereits mit den wichtigsten Features bestens vertraut. Generell dominieren hier iOS und Android den Markt, weshalb vermutlich die Wahl auf eines dieser zwei Betriebssysteme fällt. Von dieser Entscheidung sind Funktionen sowie die zur Verfügung stehenden Apps abhängig, denn für beide Systeme gibt es unterschiedliche Shops – den Apple App Store oder Google Play.

Kommunikations-Apps wie WhatsApp oder soziale Netzwerke sind generell für beide Betriebssysteme erhältlich. Anders sieht es mit Programmen wie Office aus. Apple hat hier ein eigenes System, das iOS-Nutzer aber bereits kennen, sodass hier lediglich abzuwägen ist, mit welchem Modell besser oder lieber gearbeitet wird. Auch hinsichtlich der Verbindung mit anderen Geräten – Tablet, Desktop-PC oder Laptop – ist die Wahl des Betriebssystems entscheidend, damit sämtliche Daten und Informationen verwaltet sowie bearbeitet werden können. Standard-Funktionen wie E-Mail Programme, Kalender und Organizer sind inzwischen bei jedem Gerät integriert.

Beim Kauf eines Business-Smartphones solltest du technische Features im Auge behalten.

Beim Kauf eines Business-Smartphones solltest du technische Features im Auge behalten.

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Die Speicherkapazität: Das muss das Business-Handy leisten

In puncto Speicherkapazität stellt die Business-Nutzerin hohe Anforderungen an das Business-Handy. Zum einen ist es sehr wichtig, bereits beim Kauf auf einen großen, internen Speicher zu achten. Nicht nur Dateien werden regelmäßig auf dem Telefon abgelegt.

Zum anderen empfiehlt es sich, ein Smartphone zu kaufen, das die Möglichkeit für einen erweiterten Speicher bietet – sprich durch eine externe SD-Karte vergrößert werden kann. Leidenschaftlichen Apple-Nutzern sei diesbezüglich gesagt: Ein Modell mit kleinem Speicher ist nicht sehr nützlich, da keine Möglichkeit für Erweiterungen besteht. Am besten setzen iOS-Business-User direkt auf einen großzügigen, internen Speicher.

Top-Modelle überzeugen mit bis zu 12 Gigabyte Arbeitsspeicher, aber auch Smartphones mit vier bis acht Gigabyte können ausreichen – dabei kommt es auf die persönliche Nutzung und den Bedarf an. Bei der Speicherkapizität sind 32, 64, 128, 256 und 512 Gigabyte geläufig, wobei wir bei einem Business-Smartphone zu mindestens 64 GB Speicher raten würden

Damit einhergehend sind Beschaffenheit und Qualität zwei wesentliche Merkmale von Business-Smartphones. Da sie sehr sensible, wichtige Daten sowie Informationen transportieren und speichern, muss das Telefon robust sein. Für alle Business-Ladys, die auf Nummer sichergehen wollen, ist eine stabilisierende Schutzfolie auf dem Display und eine haltgebende Schutzhülle um die teure Technik empfehlenswert.

Tipp: Bei einem Online Handyvergleich profitieren Verbraucherinnen von strukturierten Daten und Informationen, um schnell das individuell passende Handy für die Arbeit zu finden.
 

Der Akku: So bleiben Business-Frauen dauerhaft erreichbar

Bereits beim privaten Smartphone ist die Akku-Laufzeit ein sehr sensibles Thema, das bei vielen Usern immer wieder für Ärger sorgt. Im beruflichen Alltag ist der Akku jedoch noch wichtiger, denn stark eingespannte und mobile Geschäftsfrauen benötigen Zuverlässigkeit und Laufzeit sowie eine geringe Ladezeit – falls es zu einem kleinen Energie-Notstand kommt. Das Business-Smartphone ist – genau wie das private Gerät – im Dauereinsatz. Allerdings verhält es sich in der Regel so, dass das Handy im Arbeitsalltag noch stärker beansprucht wird. Telefonieren, Nachrichten schreiben, das Senden und Empfangen von E-Mails, Programme zum Bearbeiten von Dokumenten, die Benutzung von Listen sowie das Einloggen ins Unternehmensnetz sorgen für einen schnellen Akkuverbrauch. Dass die kleine Batterie dabei einiges aushalten muss, ist wohl kein Geheimnis. Ratsam ist beispielsweise eine Powerbank für unterwegs, um möglichst dauerhaft erreichbar zu sein.

Darüber hinaus sind Modelle mit Schnellladefunktion von großem Vorteil. Dadurch sind kurze Ladezeiten möglich, beispielsweise beim Warten am Flughafen, in der Bahn oder im Auto. Interessant könnte diesbezüglich auch ein Modell mit der Option auf einen Akkuwechsel sein. Meistens sind die Batterien bei den modernen Generationen aber mittlerweile nicht mehr auswechselbar, sondern komplett verbaut.

Tipp: Der Schutz der mobilen Endgeräte ist gleich doppelt wichtig. Zum einen ist eine allgemeine Geräteversicherung nötig, die bei Diebstahl oder Schaden greift. Zum anderen erweist sich eine Datensicherung als notwendig, die dafür sorgt, dass die wichtigen Informationen regelmäßig vom Smartphone auf ein anderes Gerät übertragen oder per Cloud gesichert werden.
 

Business-Smartphone sorgt für mehr Leistung, doch bitte „Nebenwirkungen“ nicht unterschätzen

Mit dem richtigen Smartphone haben Unternehmerinnen und Selbstständige die Möglichkeit, die Produktivität und Leistung am Schreibtisch zu erhöhen. Entscheidend ist hierbei die tatsächliche Nutzung, denn es kommt heutzutage häufig vor, dass aus einer regelmäßigen Verwendung eine Smartphone- und Internetsucht erwächst. Das Problem entsteht dadurch, dass ständig nach der praktischen Technik gegriffen wird – nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im Privaten. Um diesen Nebenwirkungen vorzubeugen, ist die richtige Vorsorge essenziell. Das kann bedeuten, dass das Smartphone in der Mittagspause oder zum Feierabend ausgeschaltet wird. Wahlweise ist es aber auch möglich, einmal ein technikfreies Wochenende zu genießen – ohne Stress und digitalen Druck. Digital Detox sozusagen!

Eine andere Sache ist die Strahlenbelastung, die von mobilen Endgeräten ausgeht. Geschäftsfrauen können auch bereits direkt beim Kauf auf eine niedrige Strahlenbelastung durch das Mobiltelefon achten. Diese erkennen Verbraucherinnen beispielsweise am sogenannten SAR-Wert, der bei einem strahlungsarmen Smartphone vergleichsweise gering ist. Ein optimaler Wert beläuft sich auf 0,6 Watt pro Kilogramm, den über die Hälfte der aktuell am Markt befindlichen Smartphones erfüllen. Die SAR-Werte finden sich meist in den Herstellerinfos oder in der SAR-Liste. Auch der Einsatz von Headsets beim Telefonieren verringert die Strahlenbelastung.

Es muss nicht immer fabriksneu sein

Nicht nur fabriksneue Smartphones tun gute Dienste. Wenn du die Umwelt und dein Portemonnaie schonen möchtest, solltest du mal nach generalüberholten Smartphones Ausschau halten. Diese sind komplett neu aufgesetzt, der Akku wird meistens durch einen neuen ausgetauscht und du sparst beim Preis einiges. Mehr über dieses Konzept erfährst du in meinem Interview mit dem Gründer von refurbed.

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