Mind Maps: wie du sie für dein Business einsetzt

Ideen und Gedanken lassen sich mit Mind Maps gut sortieren.

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Schwirren dir auch immer ganz tolle Ideen im Kopf herum, die du gerne ordnen und jederzeit wieder abrufen möchtest? Arbeitest du an einem großen Projekt, bei dem du nichts übersehen möchtest? Machst du dir an unterschiedlichsten Orten Notizen, die du dann nachher nicht mehr findest, wenn du sie brauchst? Dann ist Mind Mapping für dich eine interessante Methode. Wir stellen dir sie hier vor.

Was sind Mind Maps?

Mind Mapping ist eine Visualisierungstechnik, du zeichnest sog. Landkarten für ein Projekt, eine Idee, ein komplexes Thema. Dabei steht das zentrale Thema in der Mitte des Blattes. Rund um dieses Hauptthema ordnest du kreisförmig Schlüsselworte an, die zum zentralen Thema passen. Die Reihenfolge ist dabei irrelevant, einfach so, wie sie dir einfallen. Die Verästelung geht dann weiter in eine nächste Ebene, zu jedem Schlüsselwort führst du wieder die wichtigen Aspekte an. Du kannst mit Farben, Schriften und/oder Bildern arbeiten, der Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Du erhältst am Schluss eine Landkarte deiner Gedanken zu einem Thema. Auf den ersten Blick kannst du auch gleich die Wichtigkeit der einzelnen Gedanken ablesen. 

In herkömmlichen Listen oder Diagrammen wird nur die linke Gehirnhälfte angesprochen, die für das analytische Denken zuständig ist. Beim Mind Mapping wird zusätzlich die rechte Gehirnhälfte aktiviert, die das bildliche Vorstellungsvermögen umfasst. Die Kreativität wird angeregt, denn das menschliche Gehirn ist immer bestrebt, ein Bild zu vervollständigen.

Mind Maps sind sehr flexibel, denn du kannst jederzeit etwas einfügen, wenn du noch weitere Ideen oder Gedanken hast.

Mit Mind Maps kannst du

  • deine Gedanken sortieren und jederzeit wieder abrufen,
  • einen guten Überblilck über komplexe Themen erarbeiten,
  • Ideen visualisieren,
  • deine Produktivität steigern,
  • Projekte übersichtlich und effizient planen,
  • dir übersichtliche Notizen erstellen,
  • dir komplexe Zusammenhänge besser merken.
Visualisiere deine Ideen und Gedanken mit Mind Maps.

Visualisiere deine Ideen und Gedanken mit Mind Maps.

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Wie erstellst du Mind Maps?

Du kannst eine Mind Map per Hand auf einem Blatt Papier erstellen oder auch ein Computerprogramm dafür nutzen - ganz, wie es dir lieber ist.

Wenn du die Map per Hand erstellst: nimm dir ein unliniertes Papier und lege es im Querformat vor dich.

1. Schritt: Schreibe in die Mitte des Blattes in einer etwas größeren Schrift das zentrale Thema deiner Mind Map und umrahme es und unterstreiche damit die Wichtigkeit. Du kannst das Thema auch mit einer Zeichnung versehen oder ein passendes Bild dazu auf die Mind Map kleben.

2. Schritt: Von diesem Mittelpunkt aus malst du Äste, auf die du dann die Schlüsselwörter schreibst - also alles, was dir zu deinem zentralen Thema einfällt. Lass dabei deiner Kreativität freien Lauf. Wenn dir später noch etwas einfällt, kannst du einfach weitere Äste einfügen. Pro Ast nur ein Schlüsselwort notieren und wirklich nur ein Wort, nicht ganze Sätze. Ein Schlüsselwort kann ein Substantiv, Adjektiv oder Verb sein. Du kannst gerne Bilder oder Symbole zu deinen Schlüsselwörtern hinzufügen. Der Übersichtlichkeit wegen empfehle ich dir auf deiner Mind Map in Druckbuchstaben zu schreiben.

3. Schritt: Jetzt geht´s zum Finetuning. Im 2. Schritt hast du alles notiert, was dir einfällt, jetzt geht es um Sortieren und Zusammenfassen. Nimm dir ein neues Blatt Papier und notiere darauf wieder das zentrale Thema. Nun finde zu den Schlüsselbegriffen aus Schritt 2 geeignete Oberbegriffe (Beispiele für Oberbegriffe: Zweck, Art, Probleme, Beispiele, Lösungen, Einsatzgebiet, Sonstiges usw...) Diese Oberbegriffe zeichnest du nun auf die Äste, die vom Hauptthema abgehen und sortierst die passenden Schlüsselwörter den Oberbegriffen zu.

Anmerkung: Geübte Mindmapper haben die Oberbegriffe meist schon im Kopf, wenn sie beginnen und können daher Schritt 2 und 3 zusammenziehen.

4. Schritt: Bebildern, nachschärfen, erweitern. Lass deine Mind Map mal eine Zeit lang liegen und knöpfe sie dir dann wieder vor. Hast du SChlüsselwörter verwendet, die dir auch in ein paar Monaten noch klar sind oder findest du vielleicht treffendere Begriffe? Fehlt etwas Essentielles in deiner Karte? Möchtest du noch Bildchen, Zeichnungen oder Symbole hinzufügen? Alles, was deine Mind Map noch übersichtlicher macht, ist erlaubt.

Online gibt es zahlreiche Programm, um Mind Maps am Computer zu erstellen. Klick dich einfach mal durch und schau, welches Tool dir zusagt. Mir gefällt recht gut das Tool Coggle, es ist intuitiv und einfach zu bedienen, in der Grundvariante kostenlos, allerdings benötigst du ein Google-Konto. Hier habe ich mal schnell eine Mind Map zum Thema Blogbeiträge mit Coggle erstellt.

Mind Map zum Thema Blogbeiträge

Mind Map zum Thema Blogbeiträge

Women30plus mit Coggle

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