Mit Ablehnung und Rückschlägen im Business umgehen

Wie du selbstbewusst mit Ablehnung und Rückschlägen umgehst

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5 Tipps für mehr Selbstvertrauen und -bewusstsein

Jeder von uns kennt dieses Gefühl: ein Kunde lehnt ein Angebot ab, eine Projektidee wird kritisiert oder wenige bis niemand meldet sich zu meiner Veranstaltung an. Manchmal kommt alles an einem Tag zusammen und dann geht es uns richtig mies. Man grübelt nach: was ist schief gelaufen? Was mache ich falsch? Habe ich mich nicht richtig verhalten?

In diesem Beitrag geht es nicht darum, ob du wirklich etwas falsch gemacht hast (z.B. dein Preis zu hoch war, die Idee nicht gut durchdacht oder du die Veranstaltung nicht richtig beworben hast). Denn das kannst du herausfinden und beim nächsten Mal einfach besser machen.
Es geht um die Gefühle, die ein Rückschlag oder eine Ablehnung bei dir hervorrufen und die sich bei dir einnisten: „bin ich es nicht wert?“, „warum werde ich abgelehnt?“, „ich schäme mich“ oder „ich bin wütend“. Hier fünf Tipps für dich, wie du lernen kannst, besser mit Rückschlägen oder Ablehnung im Business umzugehen.

1. Es ist ok, dass Ablehnung weh tut!

Es ist erwiesen, dass unser Gehirn Ablehnung wie physischen Schmerz wahrnimmt. Von daher ist es auch ok, dass es dir weh tut. Nimm diesen Schmerz an und gestehe ihn dir zu, auch wenn der Rückschlag noch so klein ist. Natürlich ist eine Absage auf ein berufliches Angebot nicht so schwerwiegend wie die Trennung von einem geliebten Menschen, aber ein Beule am Kopf tut auch weh, auch wenn ein Beinbruch schlimmer ist. Sprich am besten mit einer vertrauten Person über deinen Ablehnungsschmerz, allein das darüber Sprechen hilft schon!

2. Sich der Ablehnung stellen, macht die Angst davor kleiner

Es gibt zahlreiche Beispiele aus anderen Bereichen, die belegen, dass Ängste schwinden, wenn man sich ihnen stellt, z.B. Angst vor Spinnen, Flugangst usw. Das Gleiche gilt für die Angst vor Rückschlägen oder Ablehnung. Jason Comely, ein IT-Freelancer, hat seine Angst vor Rückschlägen in ein Spiel umgewandelt: sein Ziel war es, sich jeden Tag einer Ablehnung auszusetzen und kehrte so für sich, die Bedeutung eines Rückschlags um: eine Abfuhr war plötzlich ein Erfolg. Mehr über Jason Comely erfährst du hier.

3. Trenne die Ablehnung von deiner Person

Wenn du einen Rückschlag im Business erlebst, halte dir immer vor Augen, dass die Ablehnung deines Angebots, sei es ein Produkt oder eine Dienstleistung, nichts mit dir als Person zu tun hat. Es gibt immer drei Gruppen von Kunden, Käufern oder Partnern: die einen lehnen grundsätzlich ab, die anderen wägen eine gefühlte Ewigkeit alle Vor- und Nachteile genau ab und die dritten werden zu deinen Kunden und Käufern.

4. Höre auf, schlecht von dir zu denken

Solange du selber schlecht von dir denkst, dich selber klein machst oder ständig darüber grübelst, was andere von dir denken, wenn du dich so oder so verhältst, wirst du Angst vor Ablehnung haben. Dadurch begibst du dich in eine Abhängigkeit von anderen. Wenn sie dich gut finden, geht es dir gut. Wenn sie dich ablehnen, fühlst du dich miserabel.

Nimm dich selber an – mit Stärken und Schwächen. Denn dann kannst du Kritik oder Ablehnung besser annehmen nach dem Motto: Was der andere denkt, ist seine Sache und hat nichts mit meiner Person zu tun. Es wird für dich erträglich, Ablehnung zu erfahren. Es stürzt dich nicht sofort in ein tiefes Loch.

5. Die Welt wird sich weiter drehen

Führe dir bei Rückschlägen und Ablehnung immer vor Augen, dass sie nicht lebensbedrohlich sind. Die Welt wird sich weiter drehen, es wird ein anderer Kunde kommen, eine anderer Job oder eine andere Möglichkeit. Nicht umsonst gibt es den Spruch: Geht eine Tür zu, öffnet sich eine andere. Denk mal darüber nach: kannst du dich nicht auch an Situationen erinnern, in denen es dir schlecht ging, aus denen dann im Endeffekt etwas sehr Positives hervorging?

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