Social Media Tipps für die Generation 45+

Ü45 goes Social Media

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Im Jahr 2018 besitzen viele Menschen mindestens einen Social Media Kanal. Facebook und Instagram stehen, vor allem bei jungen Menschen, an erster Stelle. Aber auch immer mehr Ü45-er begeben sich in das digitale Getümmel und nutzen es für ihr Business. Hier einige Social Media Tipps, die ich selbst ausprobiert bzw. in meiner Selbständigkeit erfahren durfte.

Wir sind keine Digital Natives, sondern Digital Immigrants.

Das Alter ist nur eine Zahl, nicht mehr und nicht weniger. Stimmt schon, aber wenn es um das Thema Online Business und Social Media geht, da scheiden sich die Gemüter. Mehr als die Hälfte meiner Bloggerfreunde sind jünger als 35. Begriffe wie SEO, pitch, Sales Funnel und Hashtag sind für sie seit Jahren alltäglich.

Warum ich das schreibe? Ich bin 46 und habe mich nach meiner letzten Festanstellung auf die Social Media Hinterbeine gesetzt. Für mich war das Eintauchen in soziale Medien ein wenig wie chinesisch lernen. Es war wie eine Reise in ein fremdes Land. Meine Neugierde und meine Lust auf dieses Neue waren schnell geweckt.

Es war als würde mich mein eigenes Hinterrad überholen. Ich fühlte mich wie ein Neandertaler, der denkt ein Blog wäre ein Tagebuch, das jeden Tag gefüttert werden muss. Komplett autodidaktisch habe ich meine erste Seite mit Wordpress erstellt. Ich gebe es zu: sie war grottig und wurde direkt in der ersten Facebook Gruppe zerrissen. Es war wie in einem Becken voller Piranhas, die nichts mit dem, was ich da präsentierte, anfangen konnten. Mein Ehrgeiz war geweckt - die Lernkurve war von diesem Tag an sehr steil. Ich habe einen zweiten Anlauf genommen. Das Ergebnis ist meine heutige Business-Seite: Textwelle.

Ein Blog lebt durch Social Media

Die Seite stößt bis heute auf sehr gute Resonanz. Aber eine Internetseite oder ein Blog alleine wird nicht oder nur wenig gefunden bzw. gelesen, wenn er nicht beworben wird.

Es ist dabei wichtig, dass Du wiedererkannt wirst, z.B. durch ein Logo, Deinen Blog-Namen oder ein bestimmtes Format der Bilder, die Du postest.

Jeder Social Media Kanal tickt anders. Hier ein paar Beispiele:

  • Instagram: Fotos mit einer kurzen Info und bis zu 30 Hashtags. Sie sind der Schlüssel, über den Du gefunden werden kannst. Durch die Hashtags werden Deine Fotos organisiert und kategorisiert.
  • Pinterest ist eine, wie ich finde, unterschätzte Suchmaschine. Nutzt Du die Tipps und Tricks, die es zu diesem Kanal gibt (Stichwort: Rich Pins, Design Vorlagen, Pinterest SEO und Feature) kannst Du die Zugriffe auf Deinen Blog deutlich erhöhen!
  • LinkedIn ist, finde ich, DAS Medium für die Vernetzung auf beruflicher Ebene! Hier kannst Du Artikel oder Beiträge veröffentlichen oder über Dein Profil gefunden werden!

Für mich hat sich deutlich Facebook und Pinterest als die Motoren meines Business herausgestellt! Wie Du es für Dich nutzt, können wir gerne in einer Beratung erarbeiten. Schick mir einfach eine Email an redaktion(at)textwelle.de

Fang einfach mit Social Media an!

Fang einfach mit Social Media an!

pexels/kaboompics

Fazit: Machen ist besser als wollen

Seit meinen ersten Social Media Schritten ist viel passiert. Ich habe verschiedene Text-Aufträge erhalten, mein zweiter Blog (juliherzen.de) ist online und ich bin Veranstalterin eines Netzwerkes für selbstständige Mütter. Das wichtigste, das ich aber gelernt habe ist, dass ich die Nutzung sozialer Medien reduziert, effizienter gestaltet und teilweise automatisiert habe. Weniger ist mehr!

Meine Tipps für Deine erste Tuchfühlung

1)     Fang einfach erst einmal an! D.h. richte Dir Deine Konten ein und lade Freunde / Familie ein! Lerne jedes einzelne Medium kennen, denn jedes bedarf eine unterschiedliche Handhabe.

2)     Achte darauf, dass die Bildformate und Art der Posts etc. zu dem Kanal passen!

3)     Sei und bleibe aktiv. Beispiel: Facebook braucht nicht nur Likes, sondern auch den Austausch. Schreibe Kommentare in Deiner wie auch anderen Chroniken und Gruppen, Fragen, call-to-action etc.!

4)     Mache Dich sichtbar! Social Media heißt sichtbar sein! Komm heraus aus Deiner Höhle und zeige Dich und was Du kannst oder möchtest!

5)     Sei Du selbst! Authentisch sein ist das A und O.

Klar, Social Media ist anders als ein persönliches Gespräch. Ich habe aber festgestellt, dass sich auch nette digitale Freundschaften ergeben. Unter meinen Blogger-Freunden befinden sich ganz normale Menschen. Menschen, die ihre Rezepte- oder Reise-Blogs pflegen, Netzwerke für Frauen betreiben oder Tipps zu unterschiedlichsten Themen geben.

Und wenn auch Du Dich hinein begibst in die Welt des Social Media, dann denke immer daran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – egal wie alt er oder sie ist.

Meine Beratungs- und Text-Angebote findest Du hier.

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